Neuender Schule sollte nicht verramscht werden

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Föhlinger zu Gast bei den AsF-Frauen 

Wilhelmshaven. Eines der ältesten Gebäude der Stadt, die ehemalige Neuender Schule, sollte nicht „verramscht“ werden, im Besitze der Stadt bleiben und für andere Zwecke, beispielsweise als Bürgerbegegnungsstätte, hergerichtet werden.

Hierüber waren sich die AsF-Frauen, einige anwesenden Gäste und der Referent, Ratsherr Karlheinz Föhlinger von der SPD, einig.

 

Die AsF-Vorsitzende Petra Stomberg begrüßt den Parteitags- und Fraktionsbeschluss der SPD, die Neuender Schule nicht zu verkaufen. Der entsprechende Ratsbeschluss auf Antrag der Linken und von der SPD und den Bürgern unterstützt, sollte nun umgesetzt und die Schule wieder mit Leben erfüllt werden.

Föhlinger gab der Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen Auskunft über den derzeitigen Sachstand in dieser Hinsicht. Im Norden, Süden und Osten der Stadt gibt es ein Sozialraumkonzept, im Westen wurde ein solches Konzept bisher nicht umgesetzt. Laut Föhlinger ist man in der Verwaltung der Meinung, im Westen gäbe es noch nicht genügend Bedarf. Beim Sozialraumkonzept handelt es sich aber um eine Präventionsmaßnahme und man sollte mit der Umsetzung nicht warten, bis es im Westen der Stadt genügende kriminelle Jugendliche gäbe. Darüber waren sich Föhlinger und die Vorsitzender der AsF, Petra Stomberg, mit den Anwesenden einig. 

 

Nun obliegt es der Verwaltung, Vorschläge zu erarbeiten, wie die Schule Neuende genutzt und diese Nutzung finanziert werden kann. Föhlinger erläuterte ausführlich seine Vorstellungen und die Vorstellungen der Arbeitsgruppe „Neuender Schule“. Die Stadt könnte zum Beispiel Sozialanbietern, mit denen sie zusammenarbeite, nahelegen, in die Schule Neuende zu ziehen, bevor die Verwaltung weiterhin zahle und somit die Miete für Fremdgebäude mitfinanziere. Weitere Finanzpotentiale würden frei durch weniger, aber effektivere Grundschulstandorte sowie durch Zusammenlegung der beiden Gymnasien. Diese Mittel und die vorerwähnten Mieteinnahmen machen eine Finanzierung zur Sanierung der Neuender Schule möglich. Föhlinger hat seine Vorstellungen der Stadtverwaltung  und der SPD-Fraktion vorgestellt, bisher aber noch kein Interesse festgestellt.

 

Die AsF-Vorsitzende Stomberg verspricht, sich gemeinsam mit den AsF-Frauen dafür einzusetzen, dass der Beschluss der SPD umgesetzt und eins der ältesten Baudenkmäler der Stadt erhalten bleibt. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ Die AsF wird auch die Einladung von Föhlinger annehmen, sich am Treffen der parteiübergreifenden Arbeitsgruppe zur Erhaltung der Neuender Schule, am 22. Juni um 19 Uhr in der Gaststätte „Antonslust“ zu beteiligen. Jeder interessierte Bürger ist hierzu übrigens herzlich eingeladen.

 

Wilhelmshaven, 14.06.2010

Petra Stomberg, Tel. 7789561

 

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