Für den Erhalt der Museumsschiffe

Im Vorfeld der Ratssitzung am 27. Mai 2020 spricht sich der SPD – Ortsverein Wilhelmshaven West klar für den Erhalt und damit für die Instandsetzung der Museumsschiffe ‚Feuerschiff Weser‘ und ‚Kapitän Meyer‘ aus. Ortsvereinsvorsitzender Föhlinger: „Zu einer Hafenstadt gehören Schiffe. Sowohl das Feuerschiff Weser als auch die Kapitän Meyer bereichern den Großen Hafen und damit die Stadt Wilhelmshaven.“

Erhaltenswerte Schiffe: Feuerschiff Weser und Kapitän Meyer

Es lohnt sich, die Schiffe instandzusetzen. Beide Schiffe würden nach der Instandsetzung nach Ansicht des SPD – Ortsvereines Wilhelmshaven West als Kulturdenkmäler das kulturelle Angebot unserer Stadt ergänzen und wären in Verbindung mit dem Küstenmuseum eine touristische Attraktion. Sie stehen als Großexponate, am Bontekai liegend und in Sichtweite zum Küstenmuseum, auch für hervorragende Konzepte. Sowohl das Feuerschiff Weser als auch die Kapitän Meyer als technisches Unikat passen inhaltlich hervorragend zum Küstenmuseum und bringen den Besucherinnen und Besuchern das maritime Leben näher. Sie bilden gemeinsam mit dem Küstenmuseum ein schlüssiges museales Gesamtpaket. Da nach der Corona – Krise der Inlandstourismus und damit auch der Tourismus in Wilhelmshaven zunehmen wird, ist die Stadt Wilhelmshaven in der Pflicht, touristische Highlights für die hiesige Tourismusbranche zu schaffen.

Der SPD – Ortsverein Wilhelmshaven West ist froh, dass für die Instandsetzungskosten in Höhe von 1,655 Mio. Euro für das Feuerschiff Weser Förderzusagen in Höhe von 1,555 Mio. Euro vorliegen, insbesondere durch das Engagement der SPD – Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller. SPD – Ratsherr Detlef Schön: „Diese Fördermittel, welche der heimischen Wirtschaft nutzen und weitere Folgeinvestitionen auslösen, sollten nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, indem der Rat sich gegen den Erhalt der Museumsschiffe ausspricht. Ich bin mir sicher, dass man auch für die Kapitän Meyer Fördermittel in ausreichender Höhe akquirieren wird.“ Dabei sollten zukünftig auch alle EU – Fördertöpfe angezapft werden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, so der SPD – Ortsverein Wilhelmshaven West, sollten verstärkt öffentliche Investitionen getätigt werden: das hilft insbesondere der regionalen Wirt-schaft.

Die von der Verwaltung errechneten jährlichen Folgekosten in Höhe von 310.000,- Euro scheinen zum einen recht hoch gegriffen zu sein, zum anderen könnte man diese Kosten sicherlich durch die Gründung eines Fördervereines nachhaltig reduzieren. Der SPD – Orts-verein Wilhelmshaven West ist sich sicher, dass man mit gutem Willen und vereinten Kräften diese Folgekosten in einem überschaubaren Rahmen hält. Die Ausgaben für Kultur betragen nur 2,7 Prozent des Gesamthaushaltes, also gering im Verhältnis zu anderen Aufgaben. Wir sollten die Chance ergreifen, mit der Instandsetzung und einer musealen Nutzung der Museumsschiffe das Küstenmuseum aufzuwerten, den Großen Hafen attraktiv zu machen und den Tourismus und die Kultur in Wilhelmshaven zu fördern.

Nach dem Gesetz sind Eigentümer verpflichtet, die ihnen gehörenden Baudenkmäler zu erhalten. Das gilt auch für Wilhelmshaven.

 

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