Stadtumbaumaßnahmen beschlossen

Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung des SPD – Ortsvereines Wilhelmshaven West wählten die Mitglieder ihre Delegierten und Ersatzdelegierten für den SPD – Kreisverbandsparteitag des SPD – Kreisverbandes Wilhelmshaven am Samstag, den 22.04.2017. Der Ortsvereinsvorsitzende Karlheinz Föhlinger begrüßte als Referenten den Stadtbaurat Oliver Leinert, der zu dem Thema „Stadtplanung in Wilhelmshaven im Allgemeinen – Gestaltung des Rathausplatzes im Besonderen“ sprach.

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Stadtbaurat Oliver Leinert

Als Delegierte sowohl für den SPD – Kreisverbandsparteitag des SPD – Kreisverbandes Wilhelmshaven wurden Gert Beenken, Elmar Doskotz, Karlheinz Föhlinger, Edith Hasslöver, Gert Hasslöver, Sigrid Janssen, Harro Klöker, Helmut Kortendieck und Detlef Schön gewählt.

Zwischen und nach den Wahlgängen ging Referent Leinert auf aktuelle Vorhaben der Wilhelmshavener Stadtplanung ein. Der Rat der Stadt habe auf seiner letzten Sitzung drei wichtige Stadtumbaumaßnahmen beschlossen. Zum einen werde der Wilhelmshavener Rathausplatz neu gestaltet. Der Platz werde grüner und attraktiver. Der Baumeister des Wilhelmshavener Rathauses, Fritz Höger, habe das Rathaus und den Rathausplatz stets als Einheit gesehen. Diesem Anliegen komme man nunmehr mit der symmetrischen, auf das Rathaus ausgerichteten Neugestaltung nach. Der Platz werde von Baumreihen eingerahmt, neu gepflastert und biete entsprechende Sitzmöglichkeiten. Zudem werde der Parkplatz vor dem Rathaus komplett beseitigt, um dem Höger-Rathaus wieder seine ursprüngliche Dominanz zurückzugeben. Dafür entstünden, auch nach Rücksprache mit den Marktbeschickern, in einem ersten Bauabschnitt vor dem Ratrium rund 50 neue Parkplätze. Der Parkplatz nütze den Marktbeschickern und sorge für eine Belebung vor dem Ratrium. Diese neuen Parkplätze seien mit Hecken und Bäumen aufgelockert. Zentraler Punkt auf dem neu gestalteten Platz sei ein ebenerdiges Wasserspiel mit Fontänen. Nachts werde der Platz mit modernen, zum Rathaus und Rathausplatz passenden, Leuchten erhellt. Man hoffe, den Platz in 2019 zum 150. Jahrestages der Stadt Wilhelmshavens fertigstellen zu können. Zum anderen sei auch die Neugestaltung des Bismarckplatzes durch den Rat beschlossen worden. Mit der Neugestaltung dieses Platzes komme die Stadt Wilhelmshaven einer jahrzehntelangen Forderung der Bürgerinnen und Bürger und der Kaufmannschaft aus Heppens nach. Der Bismarckplatz befinde sich derzeit, so Stadtbaurat Leinert, in einem sehr desolaten Zustand. Mit der Herrichtung des Busbahnhofes werden die Umsteigebeziehungen von Bus zu Bus neu und fahrgastfreundlich eingerichtet. Die Neugestaltung bewirke, dass der eigentliche Bismarckplatz neu und behindertengerecht zur Geltung komme. Der Platz werde hell gepflastert, zudem werde der Kiosk abgerissen, das Trafohäuschen verkleinert, ein Wasserspiel gebaut und es werden Sitzgelegenheiten durch modernes Mobiliar bereitgestellt. Die öffentlichen Toiletten blieben erhalten. In 2018 werde die Umgestaltung des Platzes fertiggestellt. Das dritte vom Rat beschlossene Stadtumbauvorhaben sei die Umgestaltung des alten Rathausplatzes an der Göker- / Ecke Rheinstraße. Dieser neu zu gestaltende historische Platz mit der denkmalgeschützten Brunnenanlage diene zukünftig als Eingang und Auftaktplatz zur östlichen Südstadt, der Keimzelle des alten preußischen Wilhelmshaven. Auch hier gebe es eine neue Pflasterung verbunden mit Baumneuanpflanzungen und neuen Sitzbänken und neuen Leuchten. Der Platz werde höhengleich mit den Fahrbahnen sein. Insgesamt sorge diese Maßnahme für eine Aufwertung und Attraktivitätssteigerung in der östlichen Südstadt.

Des Weiteren ging der Stadtbaurat auf den Bau des Wattenmeerzentrums am Banter See – Park, auf städtebauliche Überlegungen zur Neugestaltung des Banter Sees (hier insbesondere auf das vorliegende gewässerökologische Gutachten) und auf die Wohnbebauung der Wiesbadenbrücke durch die Wilhelmshavener Spar und Baugesellschaft ein.

In der sich anschließenden Diskussion lobten die anwesenden Mitglieder des SPD – Ortsvereines West ausdrücklich die vom Rat beschlossenen Umgestaltungsmaßnahmen. Damit komme man den Wünschen und langjährigen Forderungen der Bürgerinnen und Bürger nach.

 

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