Mitarbeiter der GGS leisteten in den letzten Jahren „eine tolle Arbeit“

Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung des SPD – Ortsvereines Wilhelmshaven West konnte der Ortsvereinsvorsitzende Karlheinz Föhlinger als Referenten den Betriebsleiter  des städtischen Eigenbetriebes GGS (Grundstücke und Gebäude der Stadt Wilhelmshaven), Oliver Leinert, begrüßen.
 
Derzeit arbeiteten, so der Referent, 180 Mitarbeiter im Hause der GGS. Neben dem Facility Management, also der Verwaltung und Bewirtschaftung von Grundstücken und Gebäuden, sei die sich mit einem neuen Logo darstellende GGS unter anderem auch im Bereich der Projektentwicklung tätig.

Im Grundstücksbereich des Facility Managements halte die GGS derzeit 1.779 ha an Flächen vor, dabei sind 1.608 ha dieser Fläche unbebaut, 113 ha bebaut und 49 ha dienen als Erbbaurechtsgrundstücke. Neben der Grundstücksverpachtung und der Bestellung von Erbbaurechten verkaufe man aktuell 30 Wohngrundstücke pro Jahr. Eine eher geringe Nachfrage gebe es bei der Vermarktung der Gewerbegrundstücke.

Im Gebäudebereich des Facility Managements verwalte man derzeit 418 Objekte, was ein Flächenmanagement von 330.000 m² Bruttogrundfläche nach sich zieht. Dabei vergebe das Störungsmanagement jährlich rund 2.000 Aufträge, so Leinert. Die GGS habe rund 800 Wartungsverträge mit den hiesigen Handwerkern abgeschlossen, dazu kämen noch rund 2.000 Einzelwartungen. Rund 3 Millionen Euro jährlich gebe man für den Bauunterhalt und rund 5 Millionen Euro für Neubauten aus. Der Servicebereich der GGS sei unter anderem verantwortlich für den Einsatz der Hausmeister, für den Schließdienst und für die Reinigung der Gebäude. Dabei habe eine Studie ergeben, dass der Einsatz von eigenen städtischen Reinigungskräften um 10 Prozent günstiger sei als der Einsatz von Fremddienstleistern. Nicht nur die Tätigkeiten innerhalb des Facility Managements beeindruckten die Mitglieder des SPD – Ortsvereines Wilhelmshaven West.

Beeindruckt zeigte man sich auch von den vielfältigen Projekten, in welche die GGS investiere. Beispielhaft nannte Herr Leinert hier den Umbau der Feuerwache 1 an der Mozartstraße, die IGS – Sanierung und die energetische Optimierung dieser Schule oder der Neubau der Fahrzeughalle der Feuerwache Sengwarden. Ebenso beeindruckte der Bau des Neuen Gymnasiums Wilhelmshaven am Mühlenweg. Einen wichtigen Stellenwert bei der GGS nähmen aber auch Projektentwicklungen wie etwa die Zusammenlegung der Berufsbildenden Schulen, die mögliche Zusammenlegung des Botanischen Gartens mit dem Rosarium, die Wiesbadenbrücke, der Banter See oder die ausgewiesenen Baugebiete in Wilhelmshaven ein.

Auch für die nächsten Jahre habe sich die GGS einiges vorgenommen, so Leinert. Es gelte, den vom Rat der Stadt verabschiedeten Schulentwicklungsplan umzusetzen, Angebote für die Wohnbauflächen zu entwickeln und in eine Gewerbeflächenoffensive einzutreten. Auch wolle man die angemieteten Flächen reduzieren, die Liquidität der GGS sichern und sich nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren.

Den Ausführungen des Betriebsleiters der GGS schloss sich eine intensive Diskussion an. Einhellig betonten die anwesenden Ortsvereinsmitglieder, dass die Mitarbeiter der GGS in den letzten Jahren „eine tolle Arbeit“ geleistet hätten. Es sei richtig, dass Reinigungskräfte bei der GGS angestellt seien und nach Tarif bezahlt würden. Die Fremdvergabe von Dienstleistungen unter menschenunwürdigen Bedingungen hätte der Ortsverein West schon immer bekämpft, so die Mitglieder. Auch mit der Reduzierung der durch die Stadt angemieteten Flächen werde eine alte Forderung des Ortsvereines erfüllt. Die von der GGS getätigten Investitionen trügen zudem dazu bei, die heimische Wirtschaft zu stützen und Arbeitsplätze zu sichern.

 

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