Block: SPD will Sportanlage für die ganze Südstadt

Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung des SPD – Ortsvereines Wilhelmshaven West ging Volker Block als Kreisvorsitzender der SPD sowohl auf aktuelle kommunale Themen als auch auf Themen aus der Parteiarbeit ein.

Kommunalpolitisch sei derzeit der Ankauf der Stadthalle ein großes Thema, so Block. Die SPD unterstütze den Ankauf, da sich aufgrund zinsgünstiger Kommunalkredite jährliche Einsparungen von rund 400.000,- € zugunsten des städtischen Haushaltes ergäben. Ließe man die Stadthalle in den Händen des jetzigen Eigentümers, hätte man nach Ablauf des Mietvertrages stadtplanerisch zudem keinen Einfluss auf die weitere Verwertung dieses Objektes. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Südstadt erklärte Block noch einmal, dass der Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem ESV – Gelände zu hohe Kosten verursacht hätte. Der SPD – Kreisverband halte es für sinnvoll, eine städtische Sportanlage für die gesamte Südstadt zu schaffen. Auch die Entwicklung der Schullandschaft gehöre zu den derzeitigen Kernaufgaben der Wilhelmshavener SPD. Man müsse sich hier der demographischen Entwicklung der Stadt anpassen.  Sinnvoll sei es, mit weniger Schulen eine für alle Schüler höhere Bildungsqualität zu erreichen. Quantität ginge derzeit zu Lasten der Güte der Ausbildung, was mit dem Verständnis von sozialdemokratischer Bildungspolitik nicht harmoniere. Mit Nachdruck unterstrich Block die Forderung der SPD, dass es am Reinhard-Nieter-Krankenhaus für gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn geben müsse. Hier sei man im Rat der Stadt gemeinsam mit der CDU auf einem guten Weg, um dieses Ziel auch umzusetzen. Zudem stünde die Mehrheitsgruppe dafür ein, dass das Reinhard-Nieter-Krankenhaus auf Dauer ein kommunales Krankenhaus bleibe. Insgesamt sei er, so Block, mit der derzeitigen kommunalpolitischen Arbeit der SPD sehr zufrieden.

Ein weiteres großes Themenfeld der Wilhelmshavener SPD sei die Parteiarbeit generell. Die Ortsvereine sollten so konzipiert und ausgerichtet sein, dass es bei den zukünftigen Wahlen nicht zu Wahlbereichsüberschneidungen komme. Zudem müssten die Ortsvereine, so Block, auch die Parteireform der Bundes – SPD im Auge behalten. Auch in Wilhelmshaven müsse die SPD zu einer veränderungsfähigen, lebhaften und schnell agierenden Mitgliederpartei werden. Es gelte, die Beteiligungsmöglichkeiten der Mitglieder und die Mitgliederrechte zu verbessern. Beispielhaft nannte Block hier die Themenbereiche Mitgliederbegehren, Mitgliederentscheide, die Erhöhung des Kandidatinnenanteils auf 40 Prozent oder die Einrichtung eines zentralen Mitgliederservice – Telefons.

Insgesamt sei die Wilhelmshavener SPD gut aufgestellt. Sie habe sich, so Block, von den Mitgliederzahlen her konsolidiert und personell und inhaltlich erneuert. Das sei eine gute Grundlage, um optimistisch in die Zukunft zu blicken.

 

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