Hotels, Restaurants und Ferienunterkünfte: Solidarität mit den Betreibern und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

Der SPD – Ortsverein Wilhelmshaven West erklärt sich mit den Betreibern der Wilhelmshavener Hotels, Restaurants und Ferienunterkünfte und den vielen dort beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der gegenwärtigen Corona – Krise solidarisch. Zu Recht weisen die Vertreter der hiesigen Dehoga darauf hin, dass es für die Hotels und Restaurants keinerlei Perspektiven zur Rückkehr zum normalen Geschäft gebe, während kleinere Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen dürfen. Die drohende Insolvenz von rund 40 Prozent der Betriebe dieser Branche ist auch für Wilhelmshaven kaum zu verkraften. Sehr viele Arbeitsplätze sind in akuter Gefahr. Auch Wilhelmshaven lebt vom Tourismus und den vielen Gästen dieser Stadt. Derzeit fallen viele Übernachtungen in Wilhelmshaven weg. Die politisch Verantwortlichen sind, so der SPD – Ortsverein Wilhelmshaven West, in der Pflicht, sinnvolle und gesundheitspolitisch angemessene Exit – Strategien aus der Corona – Krise zu entwickeln. Hier ist ein Plan für eine stufenweise Lockerung der Regeln zu entwickeln, damit die Tourismuswirtschaft und damit auch das Hotel- und Gaststättengewerbe wieder starten kann.

Orientierung könnte hier, so SPD – Ratsherr Detlef Schön, das vom Tourismusverband Niedersachsen entwickelte Sechs-Punkte-Sofortprogramm bieten, um angeschlagenen, derzeit menschenleeren Hotels, Restaurants und Ferienunterkünften, zu helfen. Dazu gehörten etwa finanzielle Soforthilfen in Form von nichtrückzahlbaren Zuschüssen über ein Sonderhilfsprogramm Tourismus, ein Offensivprogramm für Investitionen und einer damit einhergehenden Anpassung der Tourismusstrategie des Landes oder aber die Sicherung der Arbeits- und Fachkräfte durch schnelle und lösungsorientierte Maßnahmen, beispielsweise durch eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes in Höhe von 80 Prozent des Regelgehaltes.

Es ist aus der Sicht des SPD – Ortsvereines Wilhelmshaven West absolut notwendig und richtig, auf der einen Seite jetzt die von der Corona – Krise betroffenen Unternehmen, insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe, finanziell zu unterstützen, etwa über einen einzurichtenden Rettungsfond. Auf der anderen Seite benötigten aber auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Schutzschirm, gerade wenn sie im Niedriglohnsegment tätig sind.

 

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